Das Haus des Jugendrechts (HdJR) Hanau ist für die Stadt und den Main – Kinzig - Kreis zuständig.
Hier arbeiten Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendhilfe der Stadt Hanau und des Main-Kinzig-Kreises und der Verein Sprungbrett e.V. (für den Täter-Opfer-Ausgleich) unter einem Dach zusammen.
Das HdJR Hanau ist die achte Einrichtung dieser Art; eine weitere gibt es in Wiesbaden, vier Standorte in Frankfurt, je eine Kassel und Offenbach.
Das Hanauer HdJR ist das erste, in dem neben Justiz, Polizei und Stadt auch ein Landkreis – der Main-Kinzig-Kreis – beteiligt ist.
Sitz des Hauses des Jugendrechts Hanau ist die Liegenschaft „Schloss-Carré“ in der Graf-Philipp-Ludwig-Straße 10 / Schloßplatz 5 und 6 / Steinstraße 6 und 8 in 63450 Hanau. Die offizielle Eröffnung fand am 13. September 2023 statt.
Oberstes Ziel des Projekts ist es, dass nicht einfach auf die Verurteilung von jugendlichen Straftätern hingewirkt wird, sondern die Ursache, die Umstände und mögliche Wege weg von der schiefen Bahn zu finden, also eine ganzheitliche Bearbeitung von Jugendkriminalität.
Das Haus des Jugendrechts von von Anfang an voll gefordert war, was auch die Statistik der Ermittlungs- und Jugendstrafverfahren zeigt, die von dem Leiter der Org. Einheit K30 der Polizei Hanau, Torsten Lein, vorgestellt wurde.
Er erläutere insbesondere das Projekt aus polizeilicher Sicht, mit dem zu einen das Abgleiten von Kindern und Jugendlichen verhindert und zum anderen sollen bereits begangene kriminelle „Karrieren“ abgebrochen werden. Erreicht werden soll das insbesondere durch:
Speziell ergeben sich für den WEISSER RING hier Schnittstellen im Bereich der Prävention, wo eine weitere Zusammenarbeit mit der zuständigen Jugendkoordinatorin, Katja Kreis-Uffelmann, die jetzt auch im HdJR Hanau dem K30 organisatorisch zugeordnet ist und ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm, angestrebt wird.